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Die Jugendgruppe besteht aktuell aus 23 Jugendlichen, davon 1 Mädchen. Mit rund 18 Veranstaltungen wird an verschiedenen Vereinsgewässern geangelt. Das Highlight des Jahres ist das Pfingstzeltlager. Die Jugendgruppe verbringt eine Woche am Ulrichsee. Unter anderem nehmen die Jugendlichen an verschiedenen Veranstaltungen und Königsfischen teil. Jugendkönig wurde letztes Jähr Artur Brem. Die Jugendgruppe beteiligte sich am Umweltschutztag in Zirndorf und am Kanal. Am Fischerfest unterstütz die Jugend unseren Verein tatkräftig.

Hier erfahrt ihr alles Wichtige und Wissenswerte aus unserem Jugendbereich. Solltet ihr dennoch ungeklärte Fragen haben, sind wir gerne unter der Tel. Nr. 0175-6656809 zu erreichen

Geschäftsstelle:
Telefon Büro: 0911 602574
Fax: 0911 6099830
Mail: 
fischereiverein-zirndorf@web.de

Jugendleiter:
Matthias Funk
Tel: 0175-6656809


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Ein besonderes Lob muss man dieses Jahr unserer Jugendgruppe aussprechen. Mit großem Eifer bemühte sich jeder einzelne der Jugendlichen das kein Unrat auf den Biertischen in unserem Vereinsheimgarten und im Bierzelt zurückblieb. Sie leerten die Aschenbecher, räumten die Speisereste ab, sammelten die Bestecke und Teller ein und räumten auch leere Maßkrüge und Gläser wieder auf. An allen drei Tagen eine vorbildliche Arbeit, die auch von unseren Besuchern lobend zur Kenntnis genommen wurde.
Für diese Klasse Arbeit erhielt jeder Jugendliche, der am Fischerfest im Einsatz war, von unserem Vereinsmitglied Martin Schmidt in Zusammenarbeit mit der Firma „MESSERFIEBER“ ein Fischermesser.
Die Vorstandschaft und die Verwaltung bedanken sich sehr herzlich bei Martin Schmidt für die großzügige Spende.
khp

Falls sie Interesse an handgefertigten Jagd- oder Fischermessern, an Küchenmessern, Äxten, Beilen oder Macheten haben, dann können sie sich auf der Internetseite der Firma „MESSERFIEBER“ über die neuesten Produkte informieren und falls sie Fragen haben wird sie Martin Schmidt gerne bei der Auswahl und beim Kauf beraten. (www.messerfieber.de)

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Wie jedes Jahr fuhren wir Freitag an den See um das Zelt aufzubauen und alles vorzubereiten. Samstag trafen dann die Jugendlichen ein, bauten ihre Zelte auf und fingen gleich an zu angeln. Es ließ nicht lange auf sich warten und wir hörten das erste ,,Fisch!". Es sollte auch nicht der letzte Karpfen für den Abend gewesen sein, so wurde bereits am Samstag gut gefangen und sogar der schwerste Fisch mit 25 Pfund wurde am allersten Tag gelandet.

Viele Kids sind am ersten Abend früh ins Bett um Sonntagmorgen bereits um 5 Uhr am Wasser sitzen zu können. Jedoch blieb der Erfolg des Vortrages aus und bis auf einen konnte an diesem Tag kein weiterer Karpfen überlistet werden. Dies kann durchaus am Laichverhalten der Karpfen gelegen haben und so manch ein verzweifelter Jugendlicher bat uns abends um Rat.

Dem wollten wir natürlich entgegenwirken und kochten mit dem abgeschütteten Nudelwasser Hartmais auf und zeigten den Kids eine Feederstelle an der man eigentlich zu jeder Jahreszeit kleine Karpfen überlisten kann. Doch die ganze Mühe wollte sich nicht bezahlt machen, stattdessen wurden am Badestrand die Karpfen beim Sonnen gesehen. So machten sich kleine Gruppen Jugendlicher mit Schwimmbrot auf die Suche nach Karpfen und tatsächlich konnten sie so überlisten werden. Ein Jugendlicher erkundigte sich sogar eigenständig nach einem Knoten, um seinen Haken direkt an die Hauptschnur zu binden.

Da die Karpfen dann rund um den See in die Tiefen vertrieben wurden, setzten wir auch dieses Jahr wieder ein kleines Fußballturnier, gleichzeitig aber auch noch ein Tischtennis-Match an. So traten die besten Teams immer gegeneinander an, bis ins Finale. Die Tischtennisplatte wurde auch die ganze Woche über immer wieder benutzt und erwies sich als eine sehr gute Idee, an dieser Stelle ein Dankeschön an Fabian Braun und seinen Eltern, die uns diese Freizeitbeschäftigung zur Verfügung gestellt haben.

Dienstag stand dann das Blinkern auf dem Programm, in zwei kleinen Grüppchen ging es gegenläufig um den See, dabei konnte ein weiterer Hecht gelandet werden. Nach der Blinkerrunde war es dann soweit, es wurde getauft. Doch nicht nur die Neuen flogen ins Wasser, auch Nico und mich hat es erwischt und so wurde der Dienstag zum Badetag für die komplette Mannschaft. Nach einer Runde am Lagerfeuer, an dem ein paar Sonnenbarsche am Stecken gegrillt wurden, ging es dann auch schon früh ins Bett. Am nächsten Morgen stand schließlich das Königsfischen an, bis auf ein paar Langschläfer standen alle schon um 6:00 Uhr mit Angelausrüstung am Zeltplatz bereit und bereits zum Frühstück konnte der erste Karpfen zur Abwaage gebracht werden. Den schwersten Karpfen mit 8,1 kg fing Lennox Kilian, gefangen auf Schwimmbrot am Badestrand. Er krönte sich mit diesem Fisch zum Jugendfischerkönig 2023. Auch einen Vogel, der ebenfalls ein Stück Brot wollte, mussten wir vom Haken lösen. Nach dem Königsfischen stand dann wieder das Schlachten an. Dieses Mal zeigten die erfahrenen Jungs wie man einen Fisch artgerecht betäubt, ausnimmt und filetiert und halfen den Kleineren dann bei den restlichen Karpfen. Das machten sie so gut, dass wir fast keine Aufgabe mehr hatten. Ebenfalls gab es dieses Jahr wieder ein Casting und einen Fragebogen zu beantworten, allerdings mit einer gesonderten Wertung außerhalb des Königsfischen.

Kurz vor Sonnenuntergang als vereinzelt noch Kids zum Blinkern unterwegs waren hörte ich plötzlich ,,Waller!", zuerst dachte ich, klar war das ein Waller, doch dann konnte ich ihn selbst noch sehen. Nun wurden die großen Geschütze aufgefahren, von Wurm über Pellets und sogar Blinkern mit der Wallerrute, alles wurde ausprobiert. Als dann plötzlich die Bremse aufheulte wie bei einem Karpfenrun, dauerte es nur wenige Sekunden und die Wallerrute brach entzweit und damit ging auch die knapp 50kg tragende geflochtene Schnur entzwei. Trotz aller Mühen konnten wir den Waller leider nicht entnehmen.

Nun war es auch schon wieder Donnerstag, das große Sonnenbarschangeln stand an und über 160 Barsche konnten entnommen werden. Abends gab es die am Tag zuvor vorbereiteten Karpfenchips und wir räumten für Freitag schon etwas zusammen. Freitag startete der Abbau bereits nach dem Frühstück, wobei uns einige Jugendliche dabei unterstützten, während die Anderen um den See liefen und jeglichen Müll einsammelten. Gegen halb drei war dann auch Max Hofbeck mit dem Lkw vor Ort und nach dem Beladen war das Zeltlager beendet.

Dieses Jahr hatten wir die ganze Woche endlich einmal strahlenden Sonnenschein und perfekte Badetemperatur und auch wenn es immer eine sehr anstrengende Woche ist mit nur wenig Schlaf würde ich sie jederzeit mit dieser tollen Jugendgruppe wiederholen.

Vielen Dank an Alle die uns so tatkräftig unterstützt haben.



Euere Jugendleitung Matthias, Thomas und Nico

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Nach zwei langen Jahren Corornapause konnte dieses Jahr endlich wieder das Zeltlager am Ulrichsee stattfinden. Nach der Anreise der Jugendlichen hielten wir eine kurze Ansprache zu den Verhaltensregeln am See, diese haben wir bewusst kurz gehalten, da die Jugendlichen kaum zu halten waren und endlich Fischen gehen wollten. Noch vor dem Abendessen konnte der erste Karpfen gelandet werden, dieser hatte stattliche 22 Pfund. Abends nach dem Grillen, spielten die Jugendlichen eine Runde Fußball zum Kennenlernen und setzten dies am Lagerfeuer fort.
Sonntag war das Wetter wechselhaft und es zogen immer wieder Gewitterschauer über den See. Wir ließen uns davon aber nicht unterkriegen und nutzen die verregneten Stunden um im großen Zelt eine Boiliehaken-Bindestation aufzubauen. Zu Beginn zeigte ich denen, die noch keine Haken binden konnten, wie es funktioniert und anschließend konnten sich alle jederzeit Boiliehaken binden und damit auch gleich fischen.
Das Wetter und die neuen Haken zeigten auch gleich Erfolg und brachten einige kleine Karpfen hervor, welche perfekt für die Karpfenchips geeignet waren.
Da am nächsten Tag das Wetter wieder konstanter und sonniger war und wir die Karpfen auch nicht länger als nötig hältern wollten, stand nach dem Mittagessen das Schlachten an.
Wir teilten die Gruppe in Zweierteams auf, jedes Team mit einem erfahrenen Jugendlichen der bereits Filetieren konnte und einem der es zum ersten Mal gemacht hat. So konnten die Jugendlichen voneinander lernen und jeder hatte eine Fischhälfte zu verwerten, wo nötig halfen wir Betreuer nochmals nach.
Die Hilfe unter den Jugendlichen endete jedoch nicht beim Schlachten, nachdem die ältesten Jungs mitbekommen hatten, dass Jaydon noch keinen Karpfen gefangen hatte, nahmen sie ihn mit an ihren Angelplatz und griffen ihm unter die Arme. Nicht einmal zwei Stunden hat es gedauert und schon hat Jaydon einen 18 Pfund Karpfen gefangen.
Dienstag gab es dann, die Tags zuvor vorbereiteten Karpfenchips. Auch dieses Jahr waren diese wieder heiß begehrt und kaum im Zelt angekommen, schon wieder aufgegessen.
Da viele Kids nochmals Fußball spielen wollten, veranstalteten wir ein kleines Fußballturnier. Die Teams haben sie selbst gebildet und haben eigenständig darauf geachtet, dass die Fußballer immer mit schwächeren zusammen spielten um faire Matches zu haben. Nach drei Runden und drei Siegen in Folge, gewannen Marcel Grefner und Niklas Hochreuther das Fußballturnier.

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Mittwoch Morgen fünf Uhr bei strahlendem Sonnenaufgang, das Königsfischen stand an. Bereits nach einer halben Stunde konnte der erste Karpfen mit 11 Pfund eingetragen werden. Um sechs Uhr waren dann auch die ,,Langschläfer" am fischen. Nachdem jeder Jugendliche einen Fisch zur Waage gebracht hatte, wurde das Königsfischen um 12 Uhr beendet. Nach dem Mittagessen wurde der neue Jugendkönig, mit einem stolzen 18,5 Pfund schweren Schuppenkarpfen, Niklas Hochreuther geehrt.
Abends bildeten wir zwei Gruppen mit je vier Jungs und sind gegenläufig um den See gegangen und haben eine Runde geblinkert. Hier zeigte sich eine große Interesse an den verschiedenen Möglichkeiten einen Blinker im Wasser zu führen und welche Zielfische mit welchen Ködern am besten zu fangen sind. Tom setzte das neuerlente Wissen gleich um und fing sogar einen kleinen Zander.
Die restlichen 5 Jugendlichen, die kein Interesse am Blinkern zeigten, durften weiterhin auf Karpfen Angeln. Nach der Seerunde gab es Stockbrot und Wassermelone am Lagerfeuer und obwohl alle so früh auf waren, saßen alle gemeinsam am Lagerfeuer und erzählten ihr erlebten Storys.
Nach einem langen und durchgeplanten Mittwoch, war Donnerstag die Energie bei den Jüngsten raus und sie hatten kaum noch Lust auf große Karpfen zu fischen. Aus diesem Grund und auch weil die Sonnenbarsche im See zu einer Plage wurden, veranstalteten wir ein Sonnenbarschfischen. Nach fünf Stunden zählte ich 100 gefangene Sonnenbarsche, Tom fing 32 Stück davon und konnte sich so ein kleines Präsent sichern. Die nicht heimischen Tiere wurden nicht mehr in den See zurück gesetzt und hoffentlich steigert sich dadurch der Laicherfolg der Karpfen und Hechte im nächsten Jahr.
Freitag stand dann nun die Abreise und der Abbau des Zeltes an. Nachdem wir nicht allzu viele Helfer hatten, wurden wir beim Zeltabbau von den Jugendlichen unterstützt. So schnell und ordentlich wie in diesem Jahr hatte ich das Zelt noch nie abgebaut gesehen. Zum Schluss haben wir die Jugendlichen wieder in zwei Teams um den See geschickt um den restlichen Müll zu sammeln. Hier wurden wieder einmal sehr viele rostige Bierkapseln gefunden, die vorallem um den Zeltplatz aufzufinden waren.
Im großen Ganzen betrachtet war dieses Zeltlager ein großer Erfolg, die Jugendlichen hatten nach zwei Jahren wieder Spaß ohne dass die Eltern dabei waren und konnten einige schöne Fische fangen. Ich möchte mich hier noch einmal ganz herzlich bei allen Helfern aber auch Jugendlichen bedanken, die mich so tatkräftig unterstützt haben. Ein ganz großes Lob geht hier auch wieder an Herta, die bereits Wochen vorher schon Vorort organisiert und am Zeltlager immer super gekocht hat, Vielen Dank

Euer Jugendleiter
Matthias Funk

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Am Samstag den 12. September haben wir das ganz andere Königsfischen veranstaltet. Normalerweise ermitteln wir im Pfingstzeltlager den König über die höchste Punktzahl aus den Disziplinen Casting, Quiz und Wertungsfischen, aber leider hat Corona in diesem Jahr vieles verändert und so wurde nur ein Wertungsfischen an der Bibert durchgeführt. Leider kamen nur fünf Jugendliche bei schönem Wetter zu dieser Jugendveranstaltung, wobei drei bereits gemeldete Jugendliche erst noch am Vorabend abgesagten.
Von 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr wurde gefischt und drei Jugendliche konnten mit je einem gefangenen Fische zur Abwaage ins Vereinsheim kommen.

Die Auswertung ergab dann folgende Platzierungen:
Platz 1
: und damit Jugendkönig 2020: Emil Fenn 10 Jahre Rotfeder 107g
Platz 2: Tyler Jones 13 Jahre Barsch 105 g
Platz 3: Anton Kuschel 11 Jahre Rotfeder 12g

Unserer "Altkönig" Tyler übergab die Königskette an den König 2020. Die ersten Drei bekamen je eine Medaille und alle eine überraschungstüte mit Süßigkeiten und Angelzubehör. Zur Information: Emil und Anton sind erst seit diesem Jahr in der Jugendgruppe.
Hannelore Meier


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